„anders wachsen“

„Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“

1. Mose 2,15

„Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an (…). Häuft vielmehr im Himmel Schätze für euch an (…). Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“

Matthäus 6,19-21

Im Bewusstsein für die heilsamen Grenzen, die Gott uns Menschen schenkt, wollen wir als Kirchgemeinde

  • uns der falschen Vorstellung vom grenzenlosen Wirtschaftswachstum widersetzen
  • auf Gottes Wort und auf die gesellschaftlichen Herausforderungen und Bedürfnisse vor Ort und in der Welt reagieren
  • Entschleunigung und eine Ethik bzw. Frömmigkeit des Genug in den verschiedenen Bereichen unseres Gemeindelebens einüben
  • unser Konsumverhalten nach ökologischen, regionalen und fairen Richtlinien gestalten
  • exemplarisch Formen des alternativen Wirtschaftens erproben und befördern.

Mit dieser Absichtserklärung hat die Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung 2019 beschlossen, sich auf den Weg zu begeben um anders zu wachsen. Unterstützung erhält die Gemeinde durch Juliane Assmann, die als „anders wachsen“-Referentin den Prozess begleitet, theologische Impulse gibt und bei der Umsetzung der Beschaffungsrichtlinie der EVLKS und anderen Projekten und Gruppen, wie dem Bauerngarten oder Grünen Hahn behilflich ist.

„Uns ist bewusst, dass unsere Möglichkeiten begrenzt sind und vieles nur zeichenhaft, im Sinne des prophetischen Auftrags der Kirche, geschehen kann. Die befreiende Kraft des Evangeliums bewahrt uns davor, an der Ungerechtigkeit der Welt und dem Leid, das Menschen Menschen zufügen, zu verzweifeln.

Auch wenn wir weder uns selbst noch durch unser Handeln die Welt retten können, sehen wir doch dankbar, dass wir nicht allein unterwegs sind, sondern uns mit anderen gesellschaftlichen Akteuren vor Ort verbünden können, um für eine bessere Gerechtigkeit (Matthäus 5,20) einzutreten. Unsere Kraft dafür erhalten wir aus der Hoffnung, durch Jesus Christus bereits gerettet zu sein.“

aus der Absichtserklärung des KV (Jan 2019)

„anders wachsen“-News

Neues von „anders wachsen”

geschrieben am , 2020

Das Wirtschaftswachstum steht still, Erwerbsarbeit wird auf ein Minimum heruntergefahren und Menschen fangen an, zu kochen, Masken zu nähen und sich um ihre Nachbarn zu kümmern. …

Ein Blick in die Zukunft

geschrieben am , 2020

Wir wollen „anders-wachsen”-Gemeinde werden. Aber wie kommen wir dorthin? Und was könnte dort alles möglich sein? Um das herauszufinden, wollen wir einen Ort schaffen, an dem …

Kontakt

Juliane Assmann
Referentin für die „anders wachsen“-Modellgemeinden

Sprechzeit nach Vereinbarung

 0151 / 62 73 26 73

 

anders wachsen Podcast

von und mit Juliane Assmann
Referentin für "anders wachsen"-Modellgemeinden

Über diesen Podcast

Kirche und Nachhaltigkeit, Postwachstum, Entschleunigung – wie geht das zusammen? Zwei Gemeinden in Dresden wollen ausprobieren was es heißt, nicht nur von Schöpfungsbewahrung zu reden, sondern diese zu leben. Individuell, als Gemeinde und im besten Fall auch inspirierend und anstoßend für andere Gemeinden und gesellschaftliche Akteure.

Seit 2019 darf ich, Juliane Assmann, als „anders wachsen“-Referentin die Johanneskirchgemeinde und die Gemeinde Frieden und Hoffnung auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleiten. Im Podcast möchte ich die Impulse aus den Gemeinden weitergeben und den verschiedenen „anders wachsen“-Themen einen Raum öffnen, um tiefer zu gehen als das in Arbeitskreissitzungen und Dienstberatungen möglich ist.
Warum das für euch spannend ist? Weil die Fragen nach guter Arbeit, einer Wirtschaft des Genug, gerechten Lebensweisen in einer ungerechten Welt und nach einer entschleunigten Lebensführung für alle ChristInnen und, ich würde behaupten, für uns alle im globalen Norden von Bedeutung sind.

Aus der Überzeugung heraus, dass wir Menschen mehr Wert haben als nur einen ökonomischen, wollen wir als Initiative die Ökonomisierung der Gesellschaft hinterfragen und aus unserer christlichen Perspektive Alternativen zum Wirtschaftswachstum aufzeigen. Wie könnte das Leben in Deutschland mit 20-Stunden-Tagen aussehen? Was würde passieren, wenn Schulden abgeschafft würden? Was bedeutet eigentlich kirchliches Umweltmanagement? Und wie wirkt sich der Leistungsgedanke eigentlich auf unseren Glauben aus?

von und mit Juliane Assmann

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