Auf unseren Baustellen geht es voran

Viel geschafft - aber auch noch viel zu tun

Advent und Weihnachten sind eine Zeit, in der man staunen und sich beschenken lassen kann – auch mit Blick auf die Gebäude unserer Gemeinde.

Hoffnungskirche

Es war tatsächlich ein kleines Wunder, dass die Pfarrwohnung bis Anfang August fertig saniert werden konnte. Hier wurden Zimmergrundrisse geändert, ein zusätzliches Badezimmer eingebaut und neue Fußböden verlegt. Dank des guten Zusammenspiels von Ehrenund Hauptamtlichen, Architekt und Baufirmen konnte Familie Lechner pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres einziehen.

Erfreulich ist auch, dass wir vor kurzem die Rollstuhl- und Kinderwagen- Rampe offiziell in Betrieb genommen haben, weil endlich das Außenlicht und das Türöffnungs- System installiert worden sind. Am auffälligsten ist zweifellos der neu gestaltete Vorplatz. Wir sind sehr froh, dass dieses Projekt zu einem guten Abschluss gekommen ist. Die Fahrradbügel und der autofreie Bereich mit Sitzgelegenheiten vor der Kirche verbessern die Nutzungs- und Aufenthaltsqualität erheblich. Und wenn es weniger Autos und stattdessen mehr Fahrräder und spielende Kinder gibt, dann ist das auch ein Beitrag für mehr Nachhaltigkeit.

Kurz nach Weihnachten beginnt die Sanierung der Räume im Obergeschoss der Hoffnungskirche und des nördlichen Treppenhauses. Bereits seit Längerem gibt es ein Gestaltungskonzept und einen genehmigten Bauantrag. Weil jedoch beim Brandschutz noch einmal nachgearbeitet wurde und weil die Kosten erneut gestiegen sind, musste die Gemeinde eine weitere Erhöhung der landeskirchlichen Fördermittel beantragen. Gott sei Dank wurde dieser Nachtrag bewilligt! Momentan sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen damit beschäftigt, letzte Details der Möblierung zu klären.

Für die Instandsetzung des beschädigten Glockenturms liegen ein genehmigter Bauantrag, ein solides Finanzierungskonzept und die erforderliche denkmalschutzrechtliche Genehmigung vor. Dennoch ist noch immer offen, wann die Bauarbeiten beginnen. Die Fachleute vom Regionalkirchenamt und der von ihnen beauftragte Statiker benötigen mehr Zeit als gedacht für die Ausführungsplanung. Wir hoffen, dass die Glocken im Laufe des Jahres 2019 wieder läuten werden!

Friedenskirche

Viele Gottesdienstbesuchende werden sich erinnern, dass uns die Heizungsanlage im letzten Winter mehrfach im Stich gelassen hat, weswegen manche Gottesdienste etwas unterkühlt abliefen. Im Frühjahr haben sich Gemeindevertreter mit einem Haustechnik-Ingenieur getroffen und verschiedene Alternativen beraten. Auf Empfehlung des Bauausschusses hat der Kirchenvorstand entschieden, das vorhandene Heizungssystem nochmals zu reparieren, auf dass wir diesen Winter stets im Warmen sitzen mögen.

Nachdem diese Entscheidung getroffen war, können wir daran gehen, den maroden Schornstein und das Flachdach über dem nordseitigen Anbau der Friedenskirche zu sanieren. Aufmerksamen Augen dürfte nicht entgangen sein, dass es im Kindergottesdienst- und Posaunenzimmer nasse Stellen an der Decke gibt. Sie gehen auf eine undichte Dachhaut zurück. Daher wird das Flachdach samt Dämmung erneuert. Außerdem wird der Schornstein aus Ziegelsteinen abgetragen und durch ein kürzeres Edelstahlrohr ersetzt. Diese Maßnahmen kosten rund 30.000 Euro und werden von der Landeskirche zu mehr als 50 Prozent bezuschusst.

Abschied und Dankbarkeit

Dies ist mein letzter Baustellenbericht. Drei Jahre lang habe ich den Bauausschuss geleitet. Hinter mir liegen mehr als 30 Bauausschuss- Sitzungen sowie etliche Projektbesprechungen. Viele Maßnahmen und Projekte haben wir gemeinsam vorangebracht. Das hat Spaß gemacht, aber war auch anstrengend. Dankbar gebe ich dieses Amt nun ab und wünsche allen, die sich in unserer Gemeinde mit Bauangelegenheiten beschäftigen, weiterhin ein gutes Miteinander und Gottes Segen!

Markus Leibenath  

Ein großes Dankeschön

Wir danken Markus Leibenath für sein großes Engagement in unserem Bauausschuss! Im irchenvorstand bleibt uns Herr Leibenath erhalten, so dass wir weiterhin gemeinsam an unserer Gemeinde bauen werden, wenn auch mehr im übertragenen Sinne. Wir danken ebenso allen, die mit ihren großzügigen Spenden die Reparatur der Heizung in der Friedenskirche ermöglicht haben. Wenn Sie Lust haben im Bauausschuss mitzuarbeiten, dann sprechen Sie uns bitte an. Denn Gemeinde lebt und wächst von Ihrem Engagement!

Im Namen des Kirchenvorstandes Pfarrerin Eymann und Pfarrer Lechner

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