Gottesdienst Schuljahresbeginn + Vorstellung KV-Kandidierende 6.9. / Ausstellung "UNverkäuflich"

vom 02.09.2020

  • GOTTESDIENST FÜR GROSS UND KLEIN ZUM SCHULJAHRESBEGINN 6. SEPTEMBER
  • VORSTELLUNG DER KANDIDIERENDEN FÜR DEN KIRCHENVORSTAND 6. SEPTEMBER / BRIEFWAHL
  • AUSTELLUNG „UNVERKÄUFLICH“ IN DER HOFFNUNGSKIRCHE
  • „ANDERS WACHSEN“ AN WIRTSCHAFTSMINISTER ALTMAIER: LIEFERKETTENGESETZ JETZT!

 

Liebe Geschwister und Freundinnen und Freunde unserer Kirchgemeinde,

es geht wieder los: Die Schule hat begonnen – und wir wollen das mit Euch in einem Gottesdienst für Groß und Klein feiern und den Schulanfängerinnen und Schulanfängern und allen anderen, für die etwas Neues beginnt, Gottes Segen mit auf den Weg geben. Auch startet jetzt die heiße Phase der Kirchenvorstandswahl, und Ihr könnt die Kandidierenden persönlich kennenlernen und ihnen auf den (geistlichen) Zahn fühlen. Außerdem startet in der Hoffnungskirche eine neue Ausstellung: Dabei taucht Ihr ein in die Aktivitäten gegen den Kohleabbau und für den Erhalt von Natur und Kultur in der Lausitz. Wir freuen uns auf Euch! Außerdem erfahrt Ihr in diesem Newsletter vom Engagement von „anders wachsen“ für ein Lieferkettengesetz – hier seid auch Ihr herzlich zum Mitmachen eingeladen!

 


1. GOTTESDIENST FÜR GROSS UND KLEIN ZUM SCHULJAHRESBEGINN 6. SEPTEMBER

Diesen Sonntag, den 6. September feiern wir um 9:30 Uhr in der Hoffnungskirche einen Gottesdienst für Groß und Klein zum Schuljahresbeginn. Das Motto lautet „Ran an den Ball!“. Schulanfängerinnen und Schulanfänger, die neuen Konfis sowie alle, für die in diesen Tagen etwas Neues beginnt, werden im Gottesdienst gesegnet. Und für alle gibt es eine spannende Geschichte sowie Lieder und Aktionen zum Mitsingen und Mitmachen. Seid herzlich eingeladen!

Schon seit einigen Wochen feiern wir wieder nur noch einen Gottesdienst pro Sonntag. Eine Anmeldung ist nicht mehr erforderlich. Bei Gottesdiensten darf laut Verordnung des Freistaats der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten werden, solange die übrigen Hygienemaßnahmen beachtet werden und die Kontaktnachverfolgung gegebenenfalls gewährleistet ist. Bitte bringt also in jedem Fall eine Mund-Nasen-Bedeckung mit, gebt am Eingang Name und Kontaktmöglichkeit an und verteilt Euch möglichst gleichmäßig auf den Sitzplätzen.


2. VORSTELLUNG DER KANDIDIERENDEN FÜR DEN KIRCHENVORSTAND 6. SEPTEMBER / BRIEFWAHL

Am kommenden Sonntag, den 6. September stellen sich im Anschluss an den Gottesdienst die Kandidierenden für den Kirchenvorstand vor. Dabei besteht auch die Möglichkeit, direkt Fragen an die Kandidierenden zu stellen. Wer für die Wahl zum Kirchenvorstand kandidiert, findet Ihr hier:
www.frieden-hoffnung.de/nachrichten/kirchenvorstandswahl-2020

Bis zum 9. September können Wahlberechtigte, die am Wahltag verhindert sind, im Pfarramt mündlich oder schriftlich einen Wahlschein für die Briefwahl beantragen. Die Wahl zum Kirchenvorstand findet am 20. September im Anschluss an den Gottesdienst statt.

3. AUSSTELLUNG „UNVERKÄUFLICH“ IN DER HOFFNUNGSKIRCHE

Ab 9. September ist in der Hoffnungskirche eine Fotoausstellung über die Gefährdung von Natur und Dörfern durch den Tagebau Nochten am Beispiel eines von Enteignung bedrohten Waldstückes zu sehen. Der Kurator und Macher der erfolgreichen Ausstellung „Das Leiden der Spree“ Markus Pichlmaier hat sich – in Kooperation mit der Grünen Liga – diesmal mit seiner Kamera dem Umfeld des Tagebaus Nochten genähert.
Die Grüne Liga – Umweltgruppe Cottbus hat von den Eigentümern im Umfeld des Tagebaus Nochten, die ihren Wald nicht an die LEAG verkaufen möchten, im Dezember 2019 ein privates Grundstück im Vorfeld des Tagebaues Nochten bis 2037 zur Nutzung übertragen bekommen. Hier finden nun Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Waldumbau- und Naturschutz-maßnahmen statt. Der Erhalt des Waldes könnte helfen, die Dörfer vor Staub und Lärm aus dem Tagebau zu schützen – wenn die Grube vorher stoppt. Die bereits eingeleitete Überarbeitung des Braunkohlenplans bietet die Chance dazu.

Ebenfalls gezeigt wird eine Dokumentation über den letztlich erfolgreichen Widerstand der brandenburgischen Dörfer Grabko, Kerkwitz und Atterwasch gegen die Bedrohung durch den Tagebau. Auf elf Tafeln sind die Ereignisse der Jahre 2007 bis 2017 zusammengestellt, die von der Ankündigung des Tagebauprojektes Jänschwalde-Nord bis zur Aufgabe des Vorhabens durch die LEAG reichen. Die Tafeln wurden von der Evangelischen Kirchengemeinde Region Guben nach der Rettung der Dörfer erstellt und sind ein Zeichen der Hoffnung für alle weiterhin von Tagebauplanungen betroffenen Menschen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Pfarramts (dienstags und freitags 9:00 bis 12:00 Uhr, donnerstags 15:00 bis 18:00 Uhr), sonntags am Rande von Gottesdiensten in der Hoffnungskirche sowie auf Anfrage auch zu anderen Zeiten zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kein-tagebau.de/unverkäuflich

4. „ANDERS WACHSEN“ AN WIRTSCHAFTSMINISTER ALTMAIER: LIEFERKETTENGESETZ JETZT!

Die Initiative „anders wachsen“ appelliert in einem Schreiben vom 1. September an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, sich für die Einführung eines Lieferkettengesetzes einzusetzen. Darin bittet „anders wachsen“ Altmaier, seine „Blockadehaltung gegen ein starkes Lieferkettengesetz aufzugeben und aktiv daran mitzuwirken, die deutsche Wirtschaft gerecht und nachhaltig und damit zukunftsfähig aufzustellen“. Weiterlesen …

 

Viele herzliche Grüße an Euch, auch im Namen des Kirchenvorstands und des Mitarbeitendenteams, bleibt alle behütet und Gott ans Herz gelegt!

Walter Lechner

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