Solidarische Nachbar*innennetzwerk in Dresden West

Nachbarschafts-Hilfsnetzwerk

(Foto: pixabay.com)

Verschiedene Initiativen aus dem Dresdner Westen haben am vergangen Freitag bei einer Telefonkonferenz den Start einer Nachbarschaftshilfe für die Stadtteile Löbtau, Friedrichstadt und Gorbitz besprochen. Ab Montag (23. März) sollen sich Personen unter einer Kontaktnummer melden können, wenn sie der Hilfe bei alltäglichen Sachen bedürfen. Darüber hinaus solle eine Plattform geschaffen werden, über die sich Nachbar*innen austauschen und soziale Themen diskutieren können. Am Sonntagabend wurden bereits mehrere hundert Plakate im Stadtgebiet verteilt.

Seit dem Ausbruch der Corona-Krise ist das Wort „Solidarität“ nicht mehr wegzudenken.

Von den gesellschaftlichen Auswirkungen des neuartigen Virus SARS-Cov-2 sind besonders ältere Menschen, Wohnungslose, Illegalisierte und prekäre Menschen betroffen. Insbesondere in dem prekär geprägten Stadtteil Gorbitz gibt es eine besondere Häufung von sogenannten Risikogruppen. Das Nachbar*innen-Netzwerk will besonders diese Gebiete und Milieus unterstützen und Wege der Vernetzung zu suchen um aktive Hilfe anzubieten. Getragen wird das Hilfsnetzwerk von verschiedenen Initiativen aus dem Stadtteil.

Das lokale Bündnis „Kein Viertel für Ausgrenzung“, das Nachbarschaftscafé „PlatzDa!“ und das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“, Die Kirchgemeinde „Frieden & Hoffnung“ und das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“.

Bei weiteren Fragen bitte unter:

 

Kontakt Adressen:

0174 3644493

www.facebook.com/Kein-Viertel-für-Ausgrenzung-Löbtau

t.me/corona_01159

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