Wir haben bald den "Grünen Hahn" auf dem Dach

Neues aus dem KV

Unsere Gemeinde strebt eine Zertifizierung für das Zertifikat „Grüner Hahn“ an. Was ist der „Grüne Hahn“? Er ist ein Zertifikat, welches unsere Kirchgemeinde erhält, wenn sie ein Umweltmanagement innerhalb der Gemeinde aufsetzt. Dieses lehnt sich an das Umweltmanagement der Evangelischen Kirche Deutschlands an. Es muss nicht rezertifiziert werden, es gibt dennoch regelmäßige Reflektionen und ggf. Verbesserungen. Die Motivation, die dahintersteckt, ist nachhaltiges Wirtschaften. Dieses wird zum Prinzip erklärt. Der Prozess ist mit einer ökonomischen Optimierung verbunden. Wichtig ist die Schaffung eines kommunikativen Gemeindeaufbaus – viele Gemeindeglieder werden in den Prozess einbezogen. Durch die Beteiligung vieler entsteht ein identitätsstiftender Prozess. Dieser Prozess läuft über 1,5 – 2 Jahre. Der Arbeitskreis „Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit“ begleitet diesen Prozess unter stützend. Um den Prozess innerhalb der Kirchgemeinde besser steuern zu können, wird ein Umweltbeauftragter als Projektmanager benannt. Er verantwortet die Umsetzung. Wir erhoffen uns von der Umsetzung des „Grünen Hahns“ finanzielle Einsparungen im Haushalt und vor allem positive Effekte für die Nachhaltigkeit und für den Umweltschutz.

Auf der Birkenwiese wird ein Bauerngarten eingerichtet. Dies hat der KV mit seinem Beschluss befürwortet. Es ist für große und kleine Stadtbewohner sicher interessant, wie naturnahe Landwirtschaft funktioniert. Das heißt, es wird Fruchtfolgen geben, Mischbepflanzung, bestehend aus Nutz- und Schutzpflanzen. Für den Bauerngarten wird ein Drittel der Fläche des Birkenwäldchens freigegeben. Der Bauerngarten ist ein Gemeindeprojekt, welches von der Landschaftsgärtnerin Anne Dreßler geleitet wird. Für die Gemeinde ist das eine große Bereicherung.

Seit mehreren Monaten hat ein Arbeitskreis einen Vertrag zum Kirchgemeindebund mit Annen-Matthäus ausgearbeitet. In diesen Arbeitskreis haben wir als KV Frau Pfarrerin Konstanze Eymann, Frau Rosemarie Scobel und Herrn Pfarrer Walter Lechner entsandt. In der Aprilsitzung wurde nun dieser Vertrag abschließend besprochen und beschlossen. Im Mai wurde er unterschrieben und an das Landeskirchenamt zur Genehmigung gesendet. Selbige steht noch aus. Der Kirchenvorstand sagt ein herzliches Dankeschön an die drei Mitglieder im Arbeitskreis für die geleistete Arbeit und die eingesetzte Zeit.

Am 31.10. laden wir Sie zu einer Gemeindeversammlung ein, bei der Sie mit dem Kirchenvorstand ins Gespräch kommen können. Es werden die ver- schiedensten Themen besprochen: Finanzen, Bausachen, Strukturelles und Geistliches. Es gibt bestimmt schon jetzt Fragen, die Ihnen unter den Nägeln brennen. Diese Fragen können zur Gemeindeversammlung beantwortet werden, wenn sie vorher in die Kummerkästen eingesteckt werden, die in beiden Kirchen am Ausgang stehen. Nutzen Sie diese Möglichkeit.

Thomas Pawlik
Vorsitzender des Kirchenvorstands

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