Bestattung

Wenn ein Mensch stirbt, ist es gut, wenn Sterbende und Angehörige diesen Weg nicht allein gehen müssen. Ihre Kirchgemeinde bietet Ihnen an, Sie in dieser Situation der Sorge, der Trauer und des Abschieds zu begleiten.

Seelsorge

Sie können Seelsorge in Anspruch nehmen. Sie können die Pfarrerinnen um Beistand bitten. Ein Gespräch, ein Gebet, ein Ritual können in dieser Situation Kraft geben.

Krankensalbung und -segnung

Sie können auch die Pfarrerinnen um Krankensalbung oder -segnung bitten. Dabei wird gebetet, mit Salböl wird in die Hand und an der Stirn das Kreuzeszeichen gesalbt. Ein Segenswort wird zugesprochen. Das Zeichen steht für die Nähe Christi, der uns im Leben wie im Sterben nahe ist.

Hausabendmahl

Sie können die Pfarrerinnen zur Feier des Hausabendmahls einladen. Am Krankenbett mit vertrauten Menschen das Abendmahl zu feiern, kann eine Wegzehrung sein.

Aussegnung

Nach dem Tod Ihres Angehörigen haben Sie die Möglichkeit, die Pfarrerinnen zu einer „Aussegnung“ zu bitten. Der verstorbene Mensch wird mit Worten aus der Bibel, im Gebet und im Segen Gott anvertraut. Die Aussegnung geschieht am Totenbett zu Hause, im Krankenhaus oder an einem anderen Ort der Aufbarung. Sie können Angehörige, Freunde oder auch nahestehende Pfeger(inn)en dazu einladen.

Trauergottesdienst

Kurze Zeit nach dem Tod bieten die Pfarrerinnen vor dem Trauergottesdienst ein Gespräch an. Es dient der seelsorgerlichen Begleitung und der Vorbereitung auf die Trauerfeier. Sie haben die Möglichkeit, vom Leben des (der) Verstorbenen zu erzählen, Schönes und Schweres zur Sprache zu bringen und Ihre Fragen zu stellen. Sie können auch eigene Wünsche im Hinblick auf Lieder, Gebete und Bibeltexte für die Trauerfeier äußern. Die Grundlage für die Verkündigung wird ein Bibelvers sein. Der Trauergottesdienst findet auf dem Friedhof in der Kapelle statt. Im Anschluss daran begleitet die Pfarrerin den Trauerzug zum Grab.

Wenn Sie nach der Bestattung noch ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, dann sagen Sie den Pfarrerinnen Bescheid. Sie können Sie in Ihrer Trauer auch noch weiterhin begleiten.