Wer wir sind

Die Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung Dresden entstand am 1. Advent 1999 durch die Vereinigung der ehemaligen Gemeinden Frieden (nördlich der Kesselsdorfer Strasse) und Hoffnung (südlich der Kesselsdorfer Strasse einschließlich Dresden-Naußlitz). Wir verfügen damit über zwei Kirchen und ein Gemeindehaus. Zu unserer Gemeinde sowie auch zur Annen- und zur Zionskirche gehören auch der Neue und der Alte Annenfriedhof.

Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung kooperiert bereits seit Jahrzehnten mit der katholischen St. Antonius-Gemeinde. An unser Gemeindegebiet grenzen die Plauener Auferstehungsgemeinde, die Gemeinde der Zionskirche, die Gorbitzer Phillipus-Gemeinde, die Pesterwitzer Jakobus-Gemeinde und die Cottaer Heilandskirchgemeinde.

Unsere Gemeinde wird durch die Kirchgemeindevertretung und durch Pfarrerin Konstanze Eymann geleitet. Die Gemeindeveranstaltungen finden in der Hoffnungskirche statt, die Gottesdienste feiern wir sonntags abwechselnd in der Friedens- und der Hoffnungskirche. Wir bieten ein vielfältigen Gottesdienstangebot vom Frühstücksgottesdienst mit Diskussionsrunden bis zum Impulsgottesdienst mit Live-Band ist alles dabei. Gelegentlich finden auch Abendgottesdienste statt. Sie sind herzlich eingeladen!

Wir sind in der glücklichen Lage, unser Gemeindeleben mit vielfältiger Kirchenmusik (Chor, Gospelchor, Posaunenchor, Band und je nach Bedarf kleinere Instrumentalgruppen) ausschmücken zu können. Dazu ist jeder sing- oder musizierfreudige Mensch herzlich eingeladen! Wie in den meisten Gemeinden gibt es auch bei uns zahlreiche Kreise: Junge Gemeinde, Eltern-Kind-Kreis, Junge Erwachsene, Familienkreis, Gesprächskreis, Seniorenkreis und viele andere. In unserem Gemeindegebiet betreuen wir drei Pflegeeinrichtungen.

Pfarrerin Konstanze Eymann

Pfarrerin Konstanze Eymann

Seit 2009 bin ich Pfarrerin und seit Januar 2014 mit einer halben Pfarrstelle in unserer schönen Kirchgemeinde tätig. Ich liebe die Arbeit am biblischen Wort und möchte dazu beitragen, dass es die Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, und auch die Senioren hier bei uns erreicht. Ich möchte, dass das biblische Wort unsere Köpfe, unsere Herzen und Hände in Bewegung bringt und dass Gott in unserer Mitte fühlbar wird. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Gemeinde für unterschiedliche Menschen und Frömmigkeiten offen und tolerant bleibt und dass sich jeder mit seiner Gabe hier bei uns einbringen kann.

Kontakt: Pfarrerin Konstanze Eymann

Gemeindepädagoge Mathias Strek

Gemeindepädagoge Mathias Strek

Ich bin seit 1. August 2017 als Gemeindepädagoge angestellt. Ich komme aus dem schönen Vorpommern – nahe der Mecklenburgischen Seenplatte. Einen Steinwurf vom nächsten Badesee entfernt bin ich dort als einer von sehr wenigen Jugendlichen aufgewachsen. Schon früh hatte ich Kontakt zur Gemeinde im Ort und besuchte die örtliche Christenlehre, später dann den Konfi-Unterricht. Die Konfi-Arbeit hat sich dann ein ganzes Stück weit durch meine Jugend gezogen, erst als Teilnehmer, später als Teamer. Und mir wurde bald daraufhin nahe gelegt mich für einen Job mit Menschen zu entscheiden.

Über mehrere Umwege bin ich so nach Dresden und nach Moritzburg gekommen und habe mein Studium der Religionspädagogik begonnen. Nach einem halben Jahr erlebnispädagogischer Praxis im Harz und einem halben Jahr Praktikum in Burgstädt bei Chemnitz landete ich wieder in Dresden. Für ein knappes Jahr habe ich bereits im Innenstadtraum rund um die Kreuzkirche als Gemeindepädagoge gearbeitet.

In der Kirchgemeinde werde ich vor allem in der Arbeit mit den ganz Kleinen und ihren Eltern, schon etwas größeren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu finden sein, ebenfalls im Kindergottesdienst und bei einigen anderen Formaten und Projekten. Ich bin gespannt, welche interessanten Begegnungen und Erfahrungen ich machen darf und wie ich Kinder, Jugendliche, viele andere Menschen und mich selbst auf der Suche nach einem Leben mit Gott unterstützen und begleiten kann.

Kontakt: Gemeindepädagoge Mathias Strek

„anders wachsen“- Referentin Juliane Assmann

Juliane Assmann

Bereits während meines Theologiestudiums in Tübingen und Hamburg war mir immer der Bezug von Spiritualität zu den praktischen Lebensfragen wichtig, die Gläubige auch im Alltag beschäftigen. Besonders die Themen Frieden und Gerechtigkeit tauchten dabei immer wieder auf.  Bisher liefen meine Studien und mein Engagement mit der Friedensorganisation „Christian Peacemaker Teams“ weitgehend parallel, auch wenn sich beides immer gegenseitig bereicherte.
Mit der Initiative „anders wachsen“ darf ich seit September 2019 die beiden Bereiche endlich zusammenbringen und zusammen mit den Gemeinden in Löbtau und Johannstadt ausprobieren, wie ein nach dem Evangelium ausgerichtetes alternatives Wachstum aussehen kann: in der Umwelt, im Miteinander, in der Wirtschaft und im Glauben.

Aufgewachsen bin ich im Berlin der Nachwendezeit als Kind ostdeutscher Eltern mit drei Geschwistern. Gott habe ich bisher nicht nur, aber vor allem in Beziehung zum Anderen erlebt. Vielleicht ist mein Glaubensleben als konvertierte Baptistin auch deswegen sehr von ökumenischen Beziehungen geprägt. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren zusammen erfahren können, wie reich eine Spiritualität und Ökonomie des „Genug“ machen, und dass wir uns in der Beziehungshaftigkeit zu Gott und der Welt sowohl geborgen wissen als auch herausfordern lassen können.

Kontakt: Theologin Juliane Assmann